Micron Document
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<title>Bleiakkumulator</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Bleiakkumulator</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Ein <b>Bleiakkumulator</b> (kurz <b>Bleiakku</b>) ist ein <a href="Akkumulator" title="Akkumulator">Akkumulator</a>, bei dem die <a href="Elektrode" title="Elektrode">Elektroden</a> aus <a href="Blei" title="Blei">Blei</a> bzw. <a href="Bleidioxid" class="mw-redirect" title="Bleidioxid">Bleidioxid</a> und der <a href="Elektrolyt" title="Elektrolyt">Elektrolyt</a> aus verdünnter <a href="Schwefels%C3%A4ure" title="Schwefelsäure">Schwefelsäure</a> bestehen.
</p><p>Bleiakkumulatoren gelten für eine Lebensdauer von einigen Jahren als zuverlässig und preisgünstig. Im Vergleich mit anderen Akkumulatortypen haben sie – <a href="Energiedichte_von_Energiespeichern" title="Energiedichte von Energiespeichern">verglichen mit anderen Energiespeichern</a> – im Verhältnis zum Volumen eine große Masse sowie mit etwa 0,11&nbsp;MJ/kg eine geringe <a href="Energiedichte" title="Energiedichte">Energiedichte</a>. Bezogen auf das Volumen ist die Energiedichte der anderer Akkumulatoren ähnlich. Die bekannteste Anwendung ist die <a href="Starterbatterie" title="Starterbatterie">Starterbatterie</a> für Kraftfahrzeuge. Auch werden sie als Energiespeicher für <a href="Elektrofahrzeug" title="Elektrofahrzeug">Elektrofahrzeuge</a> eingesetzt. Wegen ihrer großen Masse sind sie hierfür allerdings nur eingeschränkt verwendbar. Das hohe Gewicht kann aber auch vorteilhaft genutzt werden, beispielsweise in <a href="Gabelstapler" title="Gabelstapler">Gabelstaplern</a>, bei denen der Bleiakkumulator gleichzeitig als Gegengewicht an der Hinterachse dient.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<p><a href="Luigi_Galvani" title="Luigi Galvani">Luigi Galvani</a> legte durch die Entdeckung der Muskelkontraktionen bei toten Fröschen durch Berührung mit Eisen und Kupfer die Grundlage zur Entwicklung der <a href="Galvanische_Zelle" title="Galvanische Zelle">galvanischen Zelle</a> durch <a href="Alessandro_Volta" title="Alessandro Volta">Alessandro Volta</a> im Jahre 1792. Volta erkannte, dass die zuckenden Froschschenkel in Galvanis Versuch eine physikalische Grundlage haben, er untersuchte daraufhin die Kontaktspannung verschiedener Metalle und entwickelte die <a href="Elektrochemische_Spannungsreihe" title="Elektrochemische Spannungsreihe">elektrochemische Spannungsreihe</a>. 1802 entwickelte <a href="Johann_Wilhelm_Ritter" title="Johann Wilhelm Ritter">Johann Wilhelm Ritter</a> ein ähnliches System, jedoch waren Ritters Zellen – im Gegensatz zu Voltas Zellen – nach der Entladung wieder aufladbar. Dieses wiederaufladbare Sekundärsystem war eine Vorform für heute bekannte Akkumulatoren.
</p><p>1854 entwickelte der Mediziner und Physiker <a href="Wilhelm_Josef_Sinsteden" title="Wilhelm Josef Sinsteden">Wilhelm Josef Sinsteden</a> die erste Blei-Säure-Batterie, damals war der heutige Begriff Bleiakkumulator noch nicht etabliert. Sinsteden stellte zwei große Bleiplatten, die sich gegenseitig nicht berührten, in ein Gefäß gefüllt mit verdünnter <a href="Schwefels%C3%A4ure" title="Schwefelsäure">Schwefelsäure</a>. Durch Anschließen einer <a href="Spannungsquelle" title="Spannungsquelle">Spannungsquelle</a> und häufiges Auf- sowie Entladen (Formieren) erreichte er nach einer gewissen Zeit eine messbare <a href="Kapazit%C3%A4t_(galvanische_Zelle)" title="Kapazität (galvanische Zelle)">Kapazität</a>. An einer der Platten bildete sich <a href="Blei(IV)-oxid" title="Blei(IV)-oxid">Bleidioxid</a> und an der anderen reines Blei. 1859 wurde Sinstedens Bleiakkumulator von <a href="Gaston_Plant%C3%A9" title="Gaston Planté">Gaston Planté</a> durch eine spiralförmige Anordnung der Bleiplatten zur Planté-Zelle weiterentwickelt. Nach diesem Prinzip werden auch noch in jüngerer Zeit Akkumulatoren gebaut.
</p><p>In der Industrie gab es zunächst kaum Verwendung für Strom speichernde Zellen, dies änderte sich erst 20&nbsp;Jahre später. 1866 entwickelte <a href="Werner_von_Siemens" title="Werner von Siemens">Werner von Siemens</a> den <a href="Elektrischer_Generator" title="Elektrischer Generator">elektrischen Generator</a>, und die Nachfrage nach Möglichkeiten zur Speicherung der elektrischen Energie stieg rasant an. 1880 wurde der Bleiakkumulator vom französischen Ingenieur <a href="Camille_Alphonse_Faure" title="Camille Alphonse Faure">Camille Alphonse Faure</a> entscheidend weiterentwickelt, durch eine Beschichtung aus Bleipulver und Schwefel erreichte der Bleiakkumulator bereits nach wenigen Ladezyklen (dem Formieren) seine volle Kapazität.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Den ersten großen wirtschaftlichen Erfolg hatte <a href="Henri_Tudor" title="Henri Tudor">Henri Tudor</a> mit seinen Bleiakkumulatoren. Bereits 1882 soll es ihm gelungen sein, eine Gleichstromanlage unter Benutzung eines Wasserfalles zu entwerfen, die diverse Bleiakkumulatoren stetig aufladen konnte. Er verwendete hierzu das Wasserrad der Mühle auf dem Landsitz seiner Eltern, dem sogenannten Irminenhof. Er verwendete dieses System, um die elektrische Beleuchtung im Irminenhof zu realisieren. Der Irminenhof war somit eines der ersten privaten Gebäude in Europa, das durchgehend elektrisches Licht hatte. Der erste große Auftrag für Tudor war die elektrische Beleuchtung in der Stadt <a href="Echternach" title="Echternach">Echternach</a> im Jahr 1886.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1887 wurde von <a href="Adolph_M%C3%BCller" title="Adolph Müller">Adolph Müller</a> die erste Akkumulatorenfabrik Deutschlands gegründet, aus ihr entwickelte sich später der Konzern <a href="VARTA" class="mw-redirect" title="VARTA">VARTA</a>.
</p><p>Bereits 1910 wurden 70.000 Tonnen Blei für Bleiakkumulatoren verwendet. Sie wurden als stationäre und transportable Gleichstromquellen für die <a href="Kleinspannung" title="Kleinspannung">Schwachstromtechnik</a> eingesetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>


<p>Ein Bleiakkumulator besteht aus einem säurefesten Gehäuse und zwei Bleiplatten oder Plattengruppen, von denen die eine als positiv und die andere als negativ gepolte Elektrode dienen, sowie einer Füllung von 37-prozentiger (<a href="Massenanteil" title="Massenanteil">Massenanteil</a>) <a href="Schwefels%C3%A4ure" title="Schwefelsäure">Schwefelsäure</a> (H<sub>2</sub>SO<sub>4</sub>) als <a href="Elektrolyt" title="Elektrolyt">Elektrolyt</a>.
Bei der handelsüblichen Ausführung sind die Elektrodenplatten dicht ineinander geschachtelt, dazwischen befinden sich <a href="Separator_(Batterie)" title="Separator (Batterie)">Separatoren</a> zum Beispiel aus perforiertem, gewelltem <a href="Polyvinylchlorid" title="Polyvinylchlorid">Polyvinylchlorid</a> (PVC), die eine direkte gegenseitige Berührung (<a href="Elektrischer_Kurzschluss" title="Elektrischer Kurzschluss">Kurzschluss</a>) verhindern. Die Anschlüsse und Verbindungslaschen bestehen unter anderem bei Starterbatterien aus metallischem Blei.
</p><p>Im entladenen (neutralen) Zustand lagert sich an beiden Elektrodengruppen eine Schicht aus <a href="Blei(II)-sulfat" title="Blei(II)-sulfat">Blei(II)-sulfat</a> (PbSO<sub>4</sub>) ab. Im aufgeladenen Zustand haben die positiven Elektroden eine Schicht aus <a href="Blei(IV)-oxid" title="Blei(IV)-oxid">Blei(IV)-oxid</a> (PbO<sub>2</sub>), die negativ gepolten Elektroden bestehen aus mehr oder weniger porösem Blei (Bleischwamm).
</p><p>Bleibt die Batterie längere Zeit im entladenen Zustand, lagern sich die einzeln auf der Platte fein verteilten Bleisulfatteilchen zu größeren Kristallen zusammen. Diese groben Kristalle können nur noch schwer oder gar nicht mehr in Blei bzw. Bleidioxid umgewandelt werden.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Praxis tritt die <a href="Sulfatierung_(Akkumulator)" title="Sulfatierung (Akkumulator)">Sulfatierung</a> nur bei Akkumulatoren auf, die nicht regelmäßig geladen wurden. Bei immer gut geladenen Blei-Säure-Batterien ist kaum Bleisulfat vorhanden
</p><p><a href="Bleisulfat" class="mw-redirect" title="Bleisulfat">Bleisulfat</a> (PbSO<sub>4</sub>) ist in Schwefelsäure nicht löslich, wohl aber in Wasser. Beim Entladen wird dem Elektrolyten Schwefelsäure entzogen. Dadurch nimmt die Säuredichte ab. Je weiter die Entladung fortschreitet, desto mehr nimmt die Säuredichte ab. Das Bleisulfat geht in dem immer wässriger werdenden Elektrolyten in Lösung.
</p>

<p>Die <a href="S%C3%A4uredichte" title="Säuredichte">Säuredichte</a> ist somit gleichzeitig ein Maß für den <a href="Ladezustand" class="mw-redirect" title="Ladezustand">Ladezustand</a>. Sie beträgt bei aufgeladenem Akkumulator etwa 1,28&nbsp;g·cm<sup>−3</sup> (100&nbsp;% Ladung) und bei entladenem Akkumulator 1,10&nbsp;g·cm<sup>−3</sup> (vollständige Entladung oder gar Tiefentladung). Der Lade- oder Entladezustand ist linear mit der Elektrolytdichte verknüpft und verändert sich um etwa 5,5 % / 0,01&nbsp;g·cm<sup>−3</sup>:
</p>
<ul><li>1,28&nbsp;g·cm<sup>−3</sup> → 100&nbsp;%,</li>
<li>1,19&nbsp;g·cm<sup>−3</sup> → <span style="visibility:hidden;">0</span>50&nbsp;%,</li>
<li>1,11&nbsp;g·cm<sup>−3</sup> → <span style="visibility:hidden;">00</span>5&nbsp;% Restkapazität.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirkungsweise">Wirkungsweise</h2></div>
<p>Die Wirkungsweise des Bleiakkumulators lässt sich anhand der bei der Ladung und Entladung bzw. der <a href="Elektrischer_Strom" title="Elektrischer Strom">Stromentnahme</a> ablaufenden chemischen Prozesse darstellen.
</p><p>Bei der Entladung laufen folgende chemische Vorgänge ab:
</p><p>Negativer Pol:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \mathrm {Pb} \,\quad +\mathrm {SO_{4}^{2-}} \qquad \qquad \qquad \,\,\longrightarrow \mathrm {PbSO_{4}+{\color {red}2\,e^{-}}} }">
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<p>Positiver Pol:
</p>
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<p>Die Entladung besteht in einer spontanen <a href="Komproportionierung" title="Komproportionierung">Komproportionierung</a>.
</p><p>Beim Laden laufen die Vorgänge in Gegenrichtung ab, es handelt sich um eine erzwungene <a href="Disproportionierung" title="Disproportionierung">Disproportionierung</a>.
</p><p>Die Gesamtreaktion beim Entladen und Laden:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \mathrm {Pb+PbO_{2}+2\,H_{2}SO_{4}\quad \rightleftharpoons \quad 2\,PbSO_{4}+2\,H_{2}O} }">
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<p>Nach rechts findet unter Energieabgabe die Entladung des Bleiakkus statt, nach links unter Energiezufuhr die Aufladung.
</p><p>Aus der <a href="Elektrochemische_Spannungsreihe" title="Elektrochemische Spannungsreihe">elektrochemischen Spannungsreihe</a> kann man nun die Potentialdifferenz, also letztlich die elektrische Spannung, die entsteht, berechnen.
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \mathrm {Pb\quad \,+SO_{4}^{2-}\qquad \qquad \qquad \,\,\longrightarrow PbSO_{4}+{\color {red}2\,e^{-}}} \qquad |\!-0{,}36\,\mathrm {V} }">
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<p><b>Selbstentladung:</b>
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \mathrm {2\,PbO_{2}+2\,H_{2}SO_{4}\;\longrightarrow \;2\,PbSO_{4}+2\,H_{2}O+O_{2}} }">
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<p>Blei(IV)-oxid ist in schwefelsaurer Lösung unbeständig.
</p><p>Die <a href="%C3%9Cberspannung_(Elektrochemie)" title="Überspannung (Elektrochemie)">Überspannung</a> des Wasserstoffs, die das Laden eines Bleiakkumulators überhaupt erst möglich macht,<sup id="cite_ref-blume_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-blume-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verlangsamt die elektrolytische Selbstentladung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gebrauchseigenschaften">Gebrauchseigenschaften</h2></div>
<p>Die <a href="Nennspannung" title="Nennspannung">Nennspannung</a> einer Zelle beträgt 2&nbsp;V, die Spannung schwankt jedoch je nach Ladezustand, Temperatur und Lade- oder Entladestrom zwischen ca. 1,75 und 2,4&nbsp;V.
Die Energiedichte beträgt 0,105 bis 0,16&nbsp;MJ/kg (29 bis 44&nbsp;Wh/kg)<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, während moderne <a href="NiMH" class="mw-redirect" title="NiMH">NiMH</a>-Zellen Werte zwischen 0,28 und 0,37&nbsp;MJ/kg (80 bis 105&nbsp;Wh/kg)<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Lithium-Akkus Werte bis 0,95&nbsp;MJ/kg (260&nbsp;Wh/kg) erreichen.<sup id="cite_ref-Energiedichte-NiMH_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Energiedichte-NiMH-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bleiakkumulatoren können kurzzeitig hohe Stromstärken abgeben, sie haben also eine hohe Leistungsdichte. Diese Eigenschaft ist zum Beispiel für Fahrzeug- und Starterbatterien notwendig und gehört zu den Stärken des Bleiakkumulators. Allerdings können mittlerweile Hochstrom-Lithiumionenakkus wesentlich höhere Stromstärken abgeben und wesentlich höhere Leistungsdichten (Faktor 8 bis 9) erreichen. Hochkapazitive Lithiumionenakkus liegen etwas oberhalb von Bleiakkus (Faktor 1,5 bis 2).<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Andererseits führen <a href="Elektrischer_Kurzschluss" title="Elektrischer Kurzschluss">Kurzschlüsse</a> wegen dieser Eigenschaft zu extrem hohen Stromstärken, die zu Verbrennungen (Erhitzung von Werkzeugen) oder Bränden (Verkabelung) führen können. Bei einem Kurzschluss können sich die Elektroden verformen.
</p><p>Zur Vermeidung von versehentlichen Kurzschlüssen sollten Starterbatterien immer erst am Masse-Pol (beim Kfz Minus-Pol) getrennt und zuletzt an diesem angeschlossen werden. Damit wird die Möglichkeit eines Kurzschlusses vermieden, der sich durch das Hantieren am Plus-Pol und gleichzeitiger Berührung des Fahrzeugchassis bei nicht abgeklemmtem Masse-Pol ergeben kann (z.&nbsp;B. durch Abrutschen eines leitenden Werkzeugs).
</p><p>Die für das Laden des Bleiakkus notwendige Überspannung des Wasserstoffes kann durch Verunreinigungen von <a href="Edelmetall" class="mw-redirect" title="Edelmetall">Edelmetallen</a> und <a href="Eisen" title="Eisen">Eisen</a>, <a href="Nickel" title="Nickel">Nickel</a> und <a href="Kobalt" class="mw-redirect" title="Kobalt">Kobalt</a> gestört werden. Befinden sich (etwa aus verunreinigtem Blei) solche Metallsalze in der Schwefelsäure, lagern sich die entsprechenden Metalle beim Laden bevorzugt auf der Oberfläche an der <a href="Elektrode" title="Elektrode">Bleielektrode</a> an und bilden dort Lokalemente, an denen die <a href="%C3%9Cberspannung_(Elektrochemie)" title="Überspannung (Elektrochemie)">Überspannung</a> des Wasserstoffs verringert ist. Dann entwickelt der Akku beim weiteren Laden nur noch Wasserstoff; er „<a href="Gasung" title="Gasung">gast</a>“ aus und bildet keine Bleiüberzüge mehr. Solche Akkus lassen sich dann nicht wieder aufladen.<sup id="cite_ref-blume_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-blume-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Grundsätzlich kann bei den Ladevorgängen <a href="Knallgas" title="Knallgas">Knallgas</a> entstehen. Knallgas kann auch bei Selbstentladung entstehen,<sup id="cite_ref-DE2357631A1_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-DE2357631A1-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> insbesondere nach Reduzierung der Überspannung des Wasserstoffs durch Verunreinigungen. Bei einigen Bauarten wird das gebildete Knallgas indes über eine z.&nbsp;B. im Batteriedeckel vorhandene Katalysatorpatrone zu Wasser rekombiniert, so dass kein Wasser durch Gasung verloren geht und die Batterie entsprechend wartungsärmer und sicherer ist.<sup id="cite_ref-DE2357631A1_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-DE2357631A1-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Etwaig entweichendes Knallgas kann sich hingegen durch Funken entzünden und zu gefährlichen Verpuffungen führen. Die Gefahr der Funkenbildung besteht vor allem beim An- oder Abklemmen der Batterieanschlüsse oder bei <a href="Elektrostatik" title="Elektrostatik">elektrostatischer Aufladung</a> (zum Beispiel des Kunststoffgehäuses durch Reiben) oder nach Betätigen des <a href="Anlasser" class="mw-redirect" title="Anlasser">Anlassers</a> durch <a href="Elektromagnetische_Induktion" title="Elektromagnetische Induktion">Induktionsspannungen</a>. Daher müssen geschlossene Räume, in denen Bleiakkumulatoren geladen werden, sicherheitshalber belüftet werden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Pflege_und_Lebensdauer">Pflege und Lebensdauer</h2></div>

<p>Bleiakkus können eine Lebensdauer von etlichen Jahren erreichen. Während ungenügend geregelte Akkumulatoren als <a href="Starterbatterie" title="Starterbatterie">Starterbatterie</a> oft nur 2 bis 4&nbsp;Jahre einsetzbar sind, können hochwertige Ausführungen bis zu 10 Jahre ihre Funktion erfüllen. <a href="Antriebsbatterie" title="Antriebsbatterie">Antriebsbatterien (Traktionsbatterien)</a> oder <a href="USV#Ausstattung" class="mw-redirect" title="USV">Speicherbatterien</a> können je nach Qualität und Belastung zwischen 5 und 15 Jahre Lebensdauer erreichen. Bei Bleiakkumulatoren gleicher Kapazität und Größe, aber mit verschiedenem Gewicht, ist in der Regel der schwerere Akkumulator länger haltbar, da die Bleigerüste stärker ausgeführt sind. Die Belastbarkeit im Neuzustand ist davon nicht direkt beeinflusst, da auch eine schwächere Blei-Struktur mit großer aktiver Oberfläche ausgeführt werden kann (Strukturierung). Generell altern Akkumulatoren und zählen als Verschleißteil. Das liegt bei Bleiakkumulatoren in erster Linie an der inneren <a href="Korrosion" title="Korrosion">Korrosion</a> (bei nur äußerer Korrosion, <i>siehe auch: </i><a href="Polfett" title="Polfett">Polfett</a>) der Bleigerüste der Elektroden, an der Entstehung von feinen Kurzschlüssen und an der <a href="Sulfatierung_(Akkumulator)" title="Sulfatierung (Akkumulator)">Sulfatierung</a> des Bleis, die bewirkt, dass sich die PbSO<sub>4</sub>-Kristalle zu immer größeren Verbünden zusammenschließen. So verringert sich die elektrochemisch aktive Oberfläche des PbSO<sub>4</sub>. Durch diese kleinere Oberfläche löst sich das PbSO<sub>4</sub> immer schlechter. So dauert es sehr lange, bis eine hinreichend hohe Konzentration an Pb<sup>2+</sup> vorliegt. Außerdem ist die elektrische Leitfähigkeit des Sulfats geringer als diejenige von Blei. Der dadurch erhöhte Innenwiderstand der Zelle führt bei Belastung zu einem stärkeren Spannungsabfall.
</p><p>Zum Aufladen muss ein passender <a href="Laderegler" title="Laderegler">Laderegler</a> verwendet werden, um die vor allem bei geschlossenen gebundenen Bleiakkumulatoren (Blei-Gel, Blei-Vlies) schädliche <a href="Starterbatterie#Überladung" title="Starterbatterie">Überladung</a> zu vermeiden und die <a href="Gasung" title="Gasung">Gasung</a> zu beschränken. Bei offenen Bleiakkumulatoren mit flüssigem Elektrolyt ist Überladung weniger kritisch, da die durch Ausgasung entstandenen Verluste mit destilliertem Wasser ausgeglichen werden können und die Gasung zu einer Durchmischung der Säure führt und eine nachteilige Säureschichtung verhindert. Für Bleiakkumulatoren geeignete Laderegler stellen einen maximalen Ladestrom zur Verfügung, bis die Zellenspannung einen typischen Wert von 2,3 bis 2,35&nbsp;V erreicht hat, anschließend halten sie die Spannung konstant.
</p><p>Die Alterungsgeschwindigkeit von Bleiakkumulatoren steigt drastisch mit fallendem Ladezustand durch Sulfatierung der Elektroden. Daher sind diese nie im entladenen Zustand oder gar im <a href="Tiefentladung" title="Tiefentladung">tiefentladenen</a> Zustand (Zellenspannungen unter 1,7&nbsp;V) zu lagern. Am besten sind Bleiakkumulatoren voll geladen (Zellenspannungen 2,20..2,24 V) lagerungsfähig. Zusätzlich besteht im Winter die Gefahr, dass entladene Bleiakkus im Winter einfrieren, da das Elektrolyt dann nur noch wenig Schwefelsäure enthält. Entladene wie auch tiefentladene Bleiakkus sind so schnell wie möglich wieder zu laden, um die entstandenen Schäden zu begrenzen.
</p><p>Ein Tiefentladeschutz oder ein ordentliches Power-Management der 12-V-Schiene (was kaum ein Auto auch im Jahr 2025 hat)<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kann Tiefentladung verhindern, während der Laderegler vor Überladung schützt.
Verunreinigungen im Elektrolyten wie zum Beispiel Eisen- oder Edelmetallsalze setzen die <a href="%C3%9Cberspannung_(Elektrochemie)" title="Überspannung (Elektrochemie)">Überspannung</a> des Wasserstoffs herab und leiten deshalb eine spontane <a href="Selbstentladung" title="Selbstentladung">Selbstentladung</a> ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ladeverfahren">Ladeverfahren</h2></div>
<p>Zum Laden ist ein <a href="Ladeger%C3%A4t" title="Ladegerät">Ladegerät</a> zu verwenden. Die im Gerät enthaltene elektronische Schaltung, der <a href="Laderegler" title="Laderegler">Laderegler</a>, steuert den Ladevorgang und setzt das <a href="Ladeverfahren" title="Ladeverfahren">Ladeverfahren</a> um.
</p><p>Im Wesentlichen durchläuft die Ladung die Phasen
</p>
<ul><li>Hauptladung</li>
<li>Boostladung</li>
<li>Ausgleichsladung (nur Nassakkus)</li>
<li>Ladungshaltung (float)</li></ul>
<p>Für Dauerbetrieb geeignete Laderegler stellen einen Ladestrom zur Verfügung, der üblicherweise 0,1 <a href="Kapazit%C3%A4t_(galvanische_Zelle)#Laderate_C" title="Kapazität (galvanische Zelle)">C</a> entspricht. Dieser wird aufrechterhalten, bis die Zellenspannung einen typischen Wert von 2,3 bis 2,35&nbsp;V erreicht hat. Anschließend wird die Betriebsart automatisch auf Konstantspannung umgeschaltet, der die Selbstentladung ausgleicht.
</p><p>Der Laderegler dient bei geschlossenen gebundenen Bleiakkumulatoren (Blei-Gel, Blei-Vlies) insbesondere dazu, schädliche <a href="Starterbatterie#Überladung" title="Starterbatterie">Überladung</a> zu vermeiden und die <a href="Gasung" title="Gasung">Gasung</a> zu beschränken. Bei zellspannungsgesteuerten Ladegeräten wird in der Hauptladephase die Zellspannung überwacht, bis diese 2,35&nbsp;V je Zelle erreicht hat. Danach wird die Ladespannung für wenige Stunden auf 2,4&nbsp;V angehoben, um danach auf die Ladehaltungsspannung zu reduzieren.
</p><p>Bei offenen Bleiakkumulatoren mit flüssigem Elektrolyt ist Überladung weniger kritisch, da die durch Ausgasung entstandenen Verluste mit destilliertem Wasser ausgeglichen werden können. Die Gasung ist bei Nass-Bleiakkus sogar erwünscht, da die aufsteigenden Gasbläschen nach dem Prinzip der <a href="Mammutpumpe" title="Mammutpumpe">Mammutpumpe</a> eine Durchwälzung der Säure bewirkt und so eine sich im Laufe der Zeit mögliche Ausbildung von Säureschichten verschiedener Dichten vermindert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung">Verwendung</h2></div>

<p>Wichtig für die Verwendung sind vor allem die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit durch niedrige Kosten.
In Deutschland nahm der Bleiakkumulator aufgrund der großen Erfahrungen durch den Einsatz in <a href="U-Boot#1900_bis_1930_–_Erster_Weltkrieg" title="U-Boot">U-Booten</a> ab dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> eine herausragende Stellung bei Forschung und Produktion ein.
Allerdings steht die Wirtschaftlichkeit von Bleiakkumulatoren durch fallende Kosten für andere Akkumulatorensysteme, vor allem bei robusten <a href="Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator" title="Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator">Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren</a> zunehmend in Frage. Hinzu kommt der Nachteil des hohen Gewichts, das ein Hemmnis in der <a href="Elektromobilit%C3%A4t" title="Elektromobilität">Elektromobilität</a> ist, weil dadurch die Reichweite des Fahrzeugs vermindert wird. Gegenüber Lithium-Akkumulatoren haben Bleiakkumulatoren im stationären Einsatz (zum Beispiel als <a href="Solarbatterie" class="mw-redirect" title="Solarbatterie">Solarbatterie</a>) den Vorteil, dass sie kein <a href="Batteriemanagementsystem" title="Batteriemanagementsystem">Batteriemanagementsystem</a> zur Überwachung der Akkuzellen benötigen. Stationäre Speichersysteme mit Bleiakkumulator können daher günstiger angeboten werden und arbeiten üblicherweise wirtschaftlicher als Systeme mit Lithium-Akkumulator.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="EFB/AFB-Autobatterie"><span id="EFB.2FAFB-Autobatterie"></span>EFB/AFB-Autobatterie</h3></div>
<p>Eine EFB- (enhanced flooded battery) oder AFB-Batterie (advanced flooded battery) ist eine verbesserte Starterbatterie für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.
</p><p>Um die Emissionswerte durch automatische Motorabschaltung zu senken, werden <a href="Start-Stop-Automatik" class="mw-redirect" title="Start-Stop-Automatik">Start-Stopp-Systeme</a> mit EFB-Batterietechnik verwendet. Es ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Nassbatterie (Akkumulator). Diese Batterien sind zyklenfester und rüttelfester und haben eine bessere Alterungsstabilität, eine bessere Ladungsaufnahme und thermische Stabilität als konventionelle Starterbatterien.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie sind günstiger als AGM-Batterien (engl.: AGM, absorbing glass mat) und werden dort eingesetzt, wo die Tiefentladeeigenschaften (deep cycle) einer AGM-Batterie nicht benötigt werden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein weiterer Vorteil ist die längere Lagerfähigkeit dieser Batterie. Das kommt nicht nur den Händlern, sondern auch denjenigen Autofahrern zugute, die ihr Fahrzeug nur saisonal nutzen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Grundaufbau ist analog zu einer herkömmlichen Nassbatterie; Veränderungen in Details ergeben die verbesserten Eigenschaften: Die Zugabe von speziellen Kohlenstoffadditiven zum Blei reduziert die Sulfatbildung und verringert den inneren Widerstand. Die Batterie kann tiefer entladen werden und hat eine bessere Ladungsannahme, sie kann schneller aufgeladen werden und verfügt über eine höhere thermische Stabilität. Dies ermöglicht einen Einsatz in kalten sowie auch heißen Regionen.
</p><p>Ein weiterer Unterschied liegt im Plattenaufbau. Die positiven Bleiplatten werden in ein spezielles Polyestergewebe sowie einen ionendurchlässigen Taschenseparator eingepackt. Die Plattensätze einer EFB-Batterie haben eine mittlere Kompression. Nach dem Auffüllen der EFB-Batterie mit flüssigem Elektrolyt saugt sich das Polyestergewebe damit voll und dehnt sich aus. Dadurch wird ein Druck auf die positiven Platten erzeugt, der dem aktiven Material zusätzliche Festigkeit verleiht.
</p><p>Eine weitere Einsatzmöglichkeit findet sich in Fahrzeugen mit starken Vibrationen wie Traktoren, Geländefahrzeugen, Baufahrzeugen sowie Booten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gasdichte_Bleiakkumulatoren">Gasdichte Bleiakkumulatoren</h2></div>
<p>Bleiakkus können auch in einer gasdichten Bauform hergestellt werden. Etliche, aber nicht alle dieser gasdichten Bauformen können lageunabhängig betrieben werden. Hierzu gehören die <a href="VRLA-Akkumulator" title="VRLA-Akkumulator">VRLA-Akkumulatoren</a>. Die Säure wird dabei in <a href="Glasfaser" title="Glasfaser">Glasfasermatten</a> (engl.: AGM, absorbing glass mat) oder als Gel in <a href="Kiesels%C3%A4ure" class="mw-redirect" title="Kieselsäure">Kieselsäure</a> gebunden. Ihr Vorteil besteht darin, dass beim vorschriftsmäßigen Laden in den Zellen nur wenig Knallgas entsteht und das Nachfüllen von destilliertem Wasser entfällt. Sollte durch Laden mit zu hoher Spannung zu schnell zu viel Gas entwickelt werden, öffnen sich Überdruckventile, bevor das Gehäuse platzt.
</p><p>Auch beim vorschriftsmäßigen Laden entsteht etwas Knallgas, das an der negativen Elektrode zu Wasser rekombiniert. Ein Teil des Gases geht jedoch ungewollt durch Diffusion und Undichtigkeiten verloren. Deshalb trocknen VRLA-Akkumulatoren langsam aus und verlieren Kapazität.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stationäre_Anwendung"><span id="Station.C3.A4re_Anwendung"></span>Stationäre Anwendung</h3></div>

<p>Bleiakkumulatoren werden vorrangig als <a href="Pufferbatterie" title="Pufferbatterie">Pufferbatterien</a> eingesetzt. Pufferbatterien unterstützen oder ersetzen bei Ausfall die Stromversorgung. Dabei spielen das hohe Gewicht und das Volumen nur eine untergeordnete Rolle.
Anwendungsbeispiele:
</p>
<ul><li><a href="Unterbrechungsfreie_Stromversorgung" title="Unterbrechungsfreie Stromversorgung">Unterbrechungsfreie Stromversorgung</a> (USV) (<a href="Allgemeine_Ersatzstromversorgung" class="mw-redirect" title="Allgemeine Ersatzstromversorgung">Notstromversorgung</a>, <a href="Alarmanlage" class="mw-redirect" title="Alarmanlage">Alarmanlagen</a>)</li>
<li>zentrale Stromversorgungssysteme für <a href="Notbeleuchtung" title="Notbeleuchtung">Notbeleuchtung</a></li>
<li><a href="Solarbatterie" class="mw-redirect" title="Solarbatterie">Solarbatterien</a> in <a href="Photovoltaikanlage" title="Photovoltaikanlage">Photovoltaikanlagen</a> (<a href="Inselanlage" title="Inselanlage">Inselanlagen</a>)</li></ul>
<p>In vielen Fällen werden Bleiakkumulatoren heute schon durch <a href="Lithium-Ionen-Akkumulator" title="Lithium-Ionen-Akkumulator">Lithium-Ionen-Akkumulatoren</a> ersetzt.
Im Jahr 2025 liegt der Preis beider Akkutypen (Blei gegen LiFePo) je nach Modell und Kapazität mit einem Preis von <span style="white-space:nowrap">130..250 €/kWh</span> etwa gleich auf.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mobile_Anwendung">Mobile Anwendung</h3></div>

<p>Bleiakkumulatoren werden in erster Linie als <a href="Starterbatterie" title="Starterbatterie">Starterbatterien</a>, aber auch als <a href="Traktionsbatterie" class="mw-redirect" title="Traktionsbatterie">Traktionsbatterien</a> in Fahrzeugen verwendet. Starterbatterien liefern Strom zum Starten eines <a href="Verbrennungsmotor" title="Verbrennungsmotor">Verbrennungsmotors</a> mit einem <a href="Anlasser" class="mw-redirect" title="Anlasser">Anlasser</a> und puffern ständig die Bordspannung. Sie liefern Strom beim Ausfall der <a href="Lichtmaschine" title="Lichtmaschine">Lichtmaschine</a> und bei stehendem Motor. Traktionsbatterien liefern die Antriebsenergie für Fahrzeuge. Bei <a href="Gabelstapler" title="Gabelstapler">Gabelstaplern</a> dienen Bleiakkumulatoren auch als Ausgleichsmasse (Gegengewicht) für die vor der Vorderachse aufgenommene Last. Bei Rollstühlen erhöht die tief eingebaute schwere Bleibatterie die <a href="Kippsicherheit" title="Kippsicherheit">Kippsicherheit</a>.
</p><p>
Der Bleiakkumulator wird wegen seiner geringen massebezogenen Kapazität und Lebensdauer nach und nach durch andere Akkumulatorbauarten ersetzt werden.<sup id="cite_ref-Winston_12V-90Ah_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Winston_12V-90Ah-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So sind dezentrale oder mobile Anwendungen wegen der hohen Masse heute (2017) eher selten und beschränken sich auf wenige Anwendungen (zum Beispiel manche <a href="Staubsauger#Staubsaugerroboter" title="Staubsauger">Staubsaugroboter</a> sowie <a href="Elektrozaun" title="Elektrozaun">Weidezaungeräte</a>). Demgegenüber stehen die Robustheit und die gute Kälteresistenz von Bleiakkumulatoren.</p>
<p>Anwendungsbeispiele:
</p>
<ul><li>Starterbatterien (-Akku) für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor</li>
<li>elektrische <a href="Rollstuhl" title="Rollstuhl">Rollstühle</a></li>
<li>ältere bzw. preiswerte <a href="Elektrofahrrad" class="mw-redirect" title="Elektrofahrrad">Elektrofahrräder</a></li>
<li>ältere bzw. preiswerte <a href="Elektromotorroller" title="Elektromotorroller">Elektroroller</a></li>
<li>ältere <a href="Elektroauto" title="Elektroauto">Elektroautos</a></li>
<li>elektrische <a href="Gabelstapler" title="Gabelstapler">Gabelstapler</a></li>
<li><a href="U-Boot#1900_bis_1930_–_Erster_Weltkrieg" title="U-Boot">U-Boote</a> und <a href="G7_(Torpedo)#G_7e_(T_II/T_III)" title="G7 (Torpedo)">Elektro-Torpedos</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wiederverwertung">Wiederverwertung</h2></div>
<p>Bleiakkumulatoren zeichnen sich durch ihren hohen Grad an Wiederverwertbarkeit aus. Im Schnitt können mehr als 95&nbsp;% des darin enthaltenen Bleis recycelt werden. Auch andere Rohstoffe wie die Schwefelsäure und das Gehäusematerial (<a href="Polypropylen" title="Polypropylen">Polypropylen</a>) lassen sich größtenteils zurückgewinnen.<sup id="cite_ref-GDB_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-GDB-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2023 betrug die Recyclingeffizienz, also das Verhältnis der Menge der wiedergewonnenen Rohstoffe zu der Menge, die dem Recyclingprozess zugeführt wird, bei Blei-Säure-Batterien in Deutschland durchschnittlich 78,9&nbsp;%.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit lag sie sowohl über der damaligen gesetzlich geforderten Effizienzquote von 65&nbsp;% als auch über der aktuell geltenden EU-Vorgabe von 75&nbsp;%.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Gegensatz zu <a href="Batterie_(Elektrotechnik)" title="Batterie (Elektrotechnik)">Gerätebatterien</a> gibt es für Fahrzeug- und Industriebatterien keine gesetzlich festgelegten Sammelquoten. Laut der <a href="Europ%C3%A4ische_Umweltagentur" title="Europäische Umweltagentur">Europäischen Umweltagentur</a> werden in der EU 99&nbsp;% aller Bleiakkumulatoren für das Recycling gesammelt.<sup id="cite_ref-GDB_19-1" class="reference"><a href="#cite_note-GDB-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Deutschland existiert zudem ein Pfandsystem: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buzer.de/s1.htm?g=BattG&amp;a=10">§&nbsp;10 BattG</a><span style="display:none"></span></span> verpflichtet die Vertreiber bei Verkauf einer Fahrzeugbatterie zur Erhebung eines <a href="Pfand" title="Pfand">Pfands</a> in Höhe von 7,50&nbsp;Euro, wenn der Käufer keine Altbatterie zurückgibt.
</p><p>Da weltweit mehr als 80&nbsp;% des produzierten Bleis in Bleiakkumulatoren eingesetzt werden,<sup id="cite_ref-GDB_19-2" class="reference"><a href="#cite_note-GDB-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sind diese die wichtigste <a href="Sekund%C3%A4rrohstoff" title="Sekundärrohstoff">Sekundärrohstoffquelle</a> für Blei. Etwa 85&nbsp;% der weltweit produzierten Bleimenge wird aus recycelten Blei-Säure-Batterien zurückgewonnen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><i>Siehe auch: Abschnitt <a href="Recycling#Blei-Säure-Akkumulatoren" title="Recycling">„Blei-Säure-Akkumulatoren“</a> im Artikel „<a href="Recycling" title="Recycling">Recycling</a>“</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Chapter 16: Alvin Sakind, George Zuris: <i>Lead-Acid Batteries.</i> In: Thomas B. Reddy (Hrsg.): <i>Linden's Handbook of Batteries.</i> 4. Auflage. McGraw-Hill, New York 2011, ISBN 978-0-07-162421-3.</li>
<li>Karl-Joachim Euler: <i>Sinsteden – Planté – Tudor. Zur Geschichte des Bleiakkumulators.</i> Gesamthochschule Kassel, Kassel 1980, <a href="OCLC" title="OCLC">OCLC</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://worldcat.org/oclc/918271350">918271350</a>.</li>
<li>Heinz Wenzl: <i>Batterietechnik / Optimierung der Anwendung – Betriebsführung – Systemintegration.</i> Expert-Verlag, Renningen-Malmsheim 2002, ISBN 3-8169-1691-0.</li>
<li>D. A. J. Rand, Patrick T. Moseley, Jurgen Garche, C. D. Parker: <i>Valve-regulated Lead-Acid Batteries.</i> Elsevier, 2004, ISBN 0-444-50746-9.</li>
<li>Kapitel 2.1. <i>Der Bleiakkumulator.</i> In: Peter Birke, Michael Schiemann: <i>Akkumulatoren: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft elektrochemischer Energiespeicher</i>, H. Utz Verlag, München 2013, ISBN 978-3-8316-0958-1, S. 68–119.</li>
<li>Chapter 8 <i>Lead-Acid Batteries.</i> In: Rand Dell: <i>Understanding Batteries</i>, Royal Society of Chemistry, 2001, ISBN 0-85404-605-4, S. 100–125.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lead-acid_batteries?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Bleiakkumulator</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><span class="cite">Thomas Rücker: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20171203013837/http://www.microcharge.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=51&amp;Itemid=56"><i>Bleiakku-Interna: Wissenswertes über Bleiakkus für Interessierte.</i></a> In: <i>microcharge.de.</i> Tom's Elektronikschmiede, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.microcharge.de%2Findex.php%3Foption%3Dcom_content%26view%3Darticle%26id%3D51%26Itemid%3D56">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">3.&nbsp;Dezember 2017</span><span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 11.&nbsp;März 2011</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABleiakkumulator&amp;rft.title=Bleiakku-Interna%3A+Wissenswertes+%C3%BCber+Bleiakkus+f%C3%BCr+Interessierte&amp;rft.description=Bleiakku-Interna%3A+Wissenswertes+%C3%BCber+Bleiakkus+f%C3%BCr+Interessierte&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20171203013837%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.microcharge.de%2Findex.php%3Foption%3Dcom_content%26view%3Darticle%26id%3D51%26Itemid%3D56&amp;rft.creator=Thomas+R%C3%BCcker&amp;rft.publisher=Tom%27s+Elektronikschmiede&amp;rft.source=http://www.microcharge.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=51&amp;Itemid=56">&nbsp;</span></li>
<li>Exide, Dezember 2008: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.udomi.de/downloads/Handbuch%20GelTeil1.pdf">Handbuch für stationäre Bleiakkumulatoren</a> (PDF; 3,1&nbsp;MB), 101 Seiten, 3. Auflage</li>
<li>basytec, Andreas Jossen, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.basytec.de/Literatur/Bleibatterie.pdf">Die Bleibatterie – Grundlagen, verschlossene Bauart, Alterung</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060408173854/http://static.varta-consumer.de/uploads/varta_batterielexikon.2.pdf">Varta-Batterielexikon</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. April 2006 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.elektronikinfo.de/strom/bleiakkus.htm">Artikel über Bleiakkumulatoren auf elektronikinfo.de</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gsg-physik.net/physik/akkus/d_kap_2.htm"><i>Der Bleiakkumulator – Kapitel 2: Geschichte.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 21.&nbsp;Oktober 2009</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABleiakkumulator&amp;rft.title=Der+Bleiakkumulator+%E2%80%93+Kapitel+2%3A+Geschichte&amp;rft.description=Der+Bleiakkumulator+%E2%80%93+Kapitel+2%3A+Geschichte&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.gsg-physik.net%2Fphysik%2Fakkus%2Fd_kap_2.htm">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Jos. A. Massard: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://massard.info/pdf/elek_echternach.pdf"><i>1886–1996, Hundertzehn Jahre elektrisches Licht in Echternach.</i></a> (PDF; 13,6&nbsp;MB) <span style="white-space:nowrap;">S. 9–10 (108–109 lt. Seitennummerierung)</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21.&nbsp;Oktober 2009</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABleiakkumulator&amp;rft.title=1886%E2%80%931996%2C+Hundertzehn+Jahre+elektrisches+Licht+in+Echternach&amp;rft.description=1886%E2%80%931996%2C+Hundertzehn+Jahre+elektrisches+Licht+in+Echternach&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fmassard.info%2Fpdf%2Felek_echternach.pdf&amp;rft.creator=Jos.+A.+Massard">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://msobatt.ch/i/sulfatierung-von-blei-saeure-batterien"><i>Sulfatierung von Blei-Säure-Batterien - msobatt.ch.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 13.&nbsp;Februar 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABleiakkumulator&amp;rft.title=Sulfatierung+von+Blei-S%C3%A4ure-Batterien+-+msobatt.ch&amp;rft.description=Sulfatierung+von+Blei-S%C3%A4ure-Batterien+-+msobatt.ch&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fmsobatt.ch%2Fi%2Fsulfatierung-von-blei-saeure-batterien">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-blume-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-blume_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-blume_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Dagmar Wiechoczek: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.chemieunterricht.de/dc2/auto/bleiakku.htm"><i>Der Bleiakkumulator.</i></a> In: <i>chemieunterricht.de: Technische Chemie im und ums Auto.</i> Prof. Blumes Bildungsserver für Chemie, 17.&nbsp;November 1999,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 15.&nbsp;September 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABleiakkumulator&amp;rft.title=Der+Bleiakkumulator&amp;rft.description=Der+Bleiakkumulator&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.chemieunterricht.de%2Fdc2%2Fauto%2Fbleiakku.htm&amp;rft.creator=Dagmar+Wiechoczek&amp;rft.publisher=Prof.+Blumes+Bildungsserver+f%C3%BCr+Chemie&amp;rft.date=1999-11-17">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">berechnet aus Datenblätter aktuell (Juli 2023) erhältlicher Markenakkus mit 10 bis 50 Ah</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">berechnet aus Datenblätter aktuell (Juli 2023) erhältlicher Markenakkus mit 2 bis 2,7 Ah.</span>
</li>
<li id="cite_note-Energiedichte-NiMH-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Energiedichte-NiMH_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20091213031329/http://www.egston.com/de/power_supplies/facts/ladegeraete.php#3"><i>Batterien, Ladekonzepte und Ladegeräte.</i></a> <a href="Egston" title="Egston">EGSTON Holding GmbH</a>, archiviert vom <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.egston.com%2Fde%2Fpower_supplies%2Ffacts%2Fladegeraete.php%233">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">13.&nbsp;Dezember 2009</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 31.&nbsp;Oktober 2009</span>: „NiMH-Akku Energiedichte bis 90 Wh/kg“</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ABleiakkumulator&amp;rft.title=Batterien%2C+Ladekonzepte+und+Ladeger%C3%A4te&amp;rft.description=Batterien%2C+Ladekonzepte+und+Ladeger%C3%A4te&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20091213031329%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.egston.com%2Fde%2Fpower_supplies%2Ffacts%2Fladegeraete.php%233&amp;rft.publisher=%5B%5BEgston%7CEGSTON+Holding+GmbH%5D%5D&amp;rft.source=http://www.egston.com/de/power_supplies/facts/ladegeraete.php#3">&nbsp;</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Quelle: Datenblätter der Samsung 21700T und 21700E und Datenblätter von etlichen Traktions-Bleiakkus. Betriebstemperatur 20 °C</span>
</li>
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</li>
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<p><a href="Alkali-Mangan-Zelle" title="Alkali-Mangan-Zelle">Alkali-Mangan-Batterie</a> • <a href="Aluminium-Luft-Batterie" title="Aluminium-Luft-Batterie">Aluminium-Luft-Batterie</a> • <a href="Lithiumbatterie" title="Lithiumbatterie">Lithiumbatterie</a>&nbsp; • <a href="Lithium-Eisensulfid-Batterie" title="Lithium-Eisensulfid-Batterie">Lithium-Eisensulfid-Batterie</a> • <a href="Lithium-Iod-Batterie" title="Lithium-Iod-Batterie">Lithium-Iod-Batterie</a> • <a href="Lithium-Mangandioxid-Zelle" title="Lithium-Mangandioxid-Zelle">Lithium-Mangandioxid-Batterie</a> • <a href="Lithium-Thionylchlorid-Batterie" title="Lithium-Thionylchlorid-Batterie">Lithium-Thionylchlorid-Batterie</a> • <a href="Lithium-Schwefeldioxid-Batterie" title="Lithium-Schwefeldioxid-Batterie">Lithium-Schwefeldioxid-Batterie</a> • <a href="Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterie" title="Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterie">Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterie</a> • <a href="Nickel-Oxyhydroxid-Batterie" title="Nickel-Oxyhydroxid-Batterie">Nickel-Oxyhydroxid-Batterie</a> • <a href="Quecksilberoxid-Zink-Batterie" title="Quecksilberoxid-Zink-Batterie">Quecksilberoxid-Zink-Batterie</a> • <a href="Silberoxid-Zink-Batterie" title="Silberoxid-Zink-Batterie">Silberoxid-Zink-Batterie</a> • <a href="Zink-Kohle-Zelle" title="Zink-Kohle-Zelle">Zink-Kohle-Zelle</a> • <a href="Zinkchlorid-Zelle" title="Zinkchlorid-Zelle">Zinkchlorid-Batterie</a> • <a href="Zink-Luft-Batterie" title="Zink-Luft-Batterie">Zink-Luft-Batterie</a>
</p>
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</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b><a href="Akkumulator" title="Akkumulator">Sekundärzellen</a>:</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Aluminium-Ionen-Akkumulator" class="mw-redirect" title="Aluminium-Ionen-Akkumulator">Aluminium-Ionen-Akkumulator</a> • <a class="mw-selflink selflink">Bleiakkumulator</a> • <a href="Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator" title="Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator">Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator</a> • <a href="Lithium-Ionen-Akkumulator" title="Lithium-Ionen-Akkumulator">Lithium-Ionen-Akkumulator</a> • <a href="Lithium-Luft-Akkumulator" title="Lithium-Luft-Akkumulator">Lithium-Luft-Akkumulator</a> • <a href="Lithium-Mangan-Akkumulator" class="mw-redirect" title="Lithium-Mangan-Akkumulator">Lithium-Mangan-Akkumulator</a> • <a href="Lithium-Cobaltdioxid-Akkumulator" title="Lithium-Cobaltdioxid-Akkumulator">Lithium-Cobaltdioxid-Akkumulator</a> • <a href="Lithium-Schwefel-Akkumulator" title="Lithium-Schwefel-Akkumulator">Lithium-Schwefel-Akkumulator</a> • <a href="Lithiumtitanat-Akkumulator" title="Lithiumtitanat-Akkumulator">Lithiumtitanat-Akkumulator</a> • <a href="Natrium-Ionen-Akkumulator" title="Natrium-Ionen-Akkumulator">Natrium-Ionen-Akkumulator</a> • <a href="Natrium-Schwefel-Akkumulator" title="Natrium-Schwefel-Akkumulator">Natrium-Schwefel-Akkumulator</a> • <a href="Nickel-Cadmium-Akkumulator" title="Nickel-Cadmium-Akkumulator">Nickel-Cadmium-Akkumulator</a> • <a href="Nickel-Eisen-Akkumulator" title="Nickel-Eisen-Akkumulator">Nickel-Eisen-Akkumulator</a> • <a href="Nickel-Lithium-Akkumulator" title="Nickel-Lithium-Akkumulator">Nickel-Lithium-Akkumulator</a> • <a href="Nickel-Metallhydrid-Akkumulator" title="Nickel-Metallhydrid-Akkumulator">Nickel-Metallhydrid-Akkumulator</a> • <a href="Nickel-Wasserstoff-Akkumulator" title="Nickel-Wasserstoff-Akkumulator">Nickel-Wasserstoff-Akkumulator</a> • <a href="Nickel-Zink-Akkumulator" title="Nickel-Zink-Akkumulator">Nickel-Zink-Akkumulator</a> • <a href="Polysulfid-Bromid-Akkumulator" title="Polysulfid-Bromid-Akkumulator">Polysulfid-Bromid-Akkumulator</a> • <a href="RAM-Zelle" class="mw-redirect" title="RAM-Zelle">RAM-Zelle</a> • <a href="Silber-Zink-Akkumulator" title="Silber-Zink-Akkumulator">Silber-Zink-Akkumulator</a> • <a href="Vanadium-Redox-Akkumulator" title="Vanadium-Redox-Akkumulator">Vanadium-Redox-Akkumulator</a> • <a href="Zink-Brom-Akkumulator" title="Zink-Brom-Akkumulator">Zink-Brom-Akkumulator</a> • <a href="Zink-Luft-Batterie" title="Zink-Luft-Batterie">Zink-Luft-Akkumulator</a> • <a href="Zebra-Batterie" title="Zebra-Batterie">Zebra-Batterie</a> • <a href="Zinn-Schwefel-Lithium-Akkumulator" title="Zinn-Schwefel-Lithium-Akkumulator">Zinn-Schwefel-Lithium-Akkumulator</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Historische Zellen:</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Bagdad-Batterie" title="Bagdad-Batterie">Bagdad-Batterie</a>&nbsp;(spekulativ) • <a href="Chroms%C3%A4ure-Element" title="Chromsäure-Element">Chromsäure-Element</a> • <a href="Daniell-Element" title="Daniell-Element">Daniell-Element</a> • <a href="Edison-Lalande-Element" title="Edison-Lalande-Element">Edison-Lalande-Element</a> • <a href="Gravity-Daniell-Element" title="Gravity-Daniell-Element">Gravity-Daniell-Element</a> • <a href="Grove-Element" title="Grove-Element">Grove-Element</a> • <a href="Leclanch%C3%A9-Element" title="Leclanché-Element">Leclanché-Element</a> • <a href="Voltasche_S%C3%A4ule" title="Voltasche Säule">Voltasche Säule</a> • <a href="Clark-Normalelement" title="Clark-Normalelement">Clark-Normalelement</a> • <a href="Weston-Normalelement" title="Weston-Normalelement">Weston-Normalelement</a> • <a href="Zambonis%C3%A4ule" title="Zambonisäule">Zambonisäule</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 2px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Ausführungen:</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Akkumulator" title="Akkumulator">Akkumulator</a> • <a href="Batterie_(Elektrotechnik)" title="Batterie (Elektrotechnik)">Batterie</a> • <a href="Lithium-Polymer-Akkumulator" title="Lithium-Polymer-Akkumulator">Lithium-Polymer-Akkumulator</a> • <a href="Brennstoffzelle" title="Brennstoffzelle">Brennstoffzelle</a> • <a href="Knopfzelle" title="Knopfzelle">Knopfzelle</a> • <a href="Konzentrationselement" title="Konzentrationselement">Konzentrationselement</a> • <a href="Redox-Flow-Batterie" title="Redox-Flow-Batterie">Redox-Flow-Batterie</a> • <a href="Thermalbatterie" title="Thermalbatterie">Thermalbatterie</a>
</p>
</td></tr>
<tr>
<td class="erw-nav-gruppe" style="white-space: nowrap;text-align: right;border: 1px solid transparent;border-top: 1px solid #FFF;border-bottom: 1px solid #FFF;padding: 0 1em;"><b>Bestandteile:</b>
</td>
<td class="hlist" style="text-align: left;border-left: 2px solid #fdfdfd;width: 100%;margin: .4em 0;border-color: #fdfdfd;padding: 0 .25em;">
<p><a href="Halbzelle" title="Halbzelle">Halbzelle</a> (<a href="Donatorhalbzelle" title="Donatorhalbzelle">Donator-</a> und <a href="Akzeptorhalbzelle" title="Akzeptorhalbzelle">Akzeptorhalbzelle</a>)
</p>
</td></tr>





















































</tbody></table><div class="erw-nav-leiste" style="margin:.1em 0;margin-top:.1em;padding:.1em;text-align:center;font-size:95%;font-weight:bold;"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span>&nbsp;<a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Batterie" class="extiw external" title="wikt:Batterie">Wiktionary</a>&nbsp;&nbsp;•&nbsp;<span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span>&nbsp;<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Electric_batteries" class="extiw external" title="commons:Category:Electric batteries">Commons</a>&nbsp;&nbsp;•&nbsp;Kategorie: Batterie </div></div></div>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4007096-7">4007096-7</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh93003488">sh93003488</a></span> </div>
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